Bemerkenswert

Mein Reiseblog

Man reist nicht um anzukommen,
sondern um zu reisen.
(c) Johann Wolfgang von Goethe

Reisen – Voyager – Travel – Viaggio – Reizen – Viajes

So wie es der Geldbeutel und die Zeit erlauben. Mal kurz, mal lang…immer so, wie man mag. 😉

P.S.: (Klick macht die Fotos groß – das Copyright liegt bei mir.)

Advertisements

Frankreich 2017 – die Zweite

…und weiter gehts.

25.6.
Die Nacht war unruhig und stürmisch. Es hat geregnet. Jetzt am Morgen ist es trocken und der Wind hat  nachgelassen.

Nachdem wir den Morgen komplett verbummelt haben, fahren wir um kurz vor 14 Uhr nach Pirou und schauen uns dort das Château Fort de Pirou an.

Es sind die Ruinen einer mittelalterlichen Burg, welche ständig restauriert wird. Wir schauen uns alles an, müssen aber ehrlich sagen, dass uns das jetzt nicht unbedingt vom Hocker haut.

Auf dem Rückweg schauen wir uns noch den Strand an. Es ist komisch, aber „unser“ Strand gefällt uns immer noch am Besten.

Wieder zuhause gibt es das obligatorische Essen. 🙂

Später laufen wir noch eine Runde durch unser Dorf. Gegen 21:30 Uhr fahren wir nach Portbail. Es ist Springflut und immer schön anzusehen, wenn das Wasser unter der Brücke der 13. Bögen hindurch schießt. Auch die Salzwiesen stehen komplett unter Wasser.


26.6.
Was für eine Nacht. Ich hab kaum geschlafen. Jule hat sich gestern Abend beim Schnuppern irgendwas in die Nase gezogen und es nicht mehr raus bekommen. Immer wieder hat sie es in der Nacht versucht. Geschnauft, geschnupft – nichts. Morgens habe ich ihr dann die Nase massiert und gestreichelt. Sie mußte niesen und heraus kam ein winzig kleiner Dorn.

Wir verbummeln den Morgen, fahren in aller Ruhe einkaufen und gehen mit den Hunden am Mittag an den Strnd.

Dieses Blau und Grün hat heute was von KARIBIK.

Wir staunen darüber, dass wir wieder mal alleine am Strand sind. Die Hunde machen auch im Urlaub PHYSIOTHERAPIE – Wassertreten ohne Ende. 😉

DSC_2486

Wir genießen den Sonnenschein und wandern immer an der Wasserlinie entlang. Die schönen Silberreiher lassen sich bei ihrem Beutezug nicht stören.

Ich sammel ein paar Muscheln. Auf dem Rückweg bestaunen wir die Wolkenbilder. Den Nachmittag verbringen wir auf der Terrasse.

Am Abend grillen wir und trinken guten Wein.

27.06.
Du meine Güte – wir sind bis um halb 12 mit dem Arsch im Bett geblieben. Draußen regnet es vor sich hin. Die Natur kann es gebrauchen.

Die Sonne gestern hat mich total verbrannt. Wieder einmal.

Wir bummeln ziemlich rum, entschließen uns dann aber zum Mont Castre nach Lithaire zu fahren und dort mit den Hunden zu wandern.

Es nieselt, als wir losfahren. Dort angekommen hat der Regen aufgehört. wir laufen los und nehmen prompt den „falschen“ weg – merken dies aber erst, als wir wieder am Auto sind. Egal.

Am Mont Castre wurde früher Granit abgebaut. Die Grube wurde renaturiert und entstanden sind zwei Seen.

DSC_2530

Wir wandern an den Seen vorbei und klettern auf ausgetretenen Naturstufen den Berg empor.

DSC_2533

Mit den Hunden ist das kein leichtes Unterfangen. Cassy muss ich tragen. Es fängt wieder an zu regnen – ach was, es schüttet – als wir oben sind. Das waren gefühlte 130 unterschiedlich hohe und sehr rutschige Stufen.

Nun, wir laufen durch den Wald, entdecken die Ruine eines alten Schloßes und einer Kirche.

Le château et Église Saint-Thomas

Bei besserem Wetter wäre es noch interessanter gewesen, dass Terain zu erkunden. Wir laufen weiter und kommen bald schon wieder an unserem Ausgangspunkt an.

Eigentlich sollte der Weg 3 km lang sein – gelaufen sind wir aber  nur 1,5. Beim Betrachten enes Hinweisschildes (war das vorher auch schon da?) sehen wir, dass wir uns hätten links halten müssen. Wir sind aber „ab durch die Mitte“.

Wieder im Auto läuft mir das Wasser aus den Haaren. Egal, schön war es trotzdem. Auf dem Weg zurück regnet es unaufhörlich und das bleibt auch den Rest des Tages so.

Zurück zu Hause schiebe ich eine Pizza in den Ofen, die mir prompt verbrennt. Wie gut, dass wir nochmehr haben. Vorsichtshalber fährt Wilhelm aber nochmal  zum Supermarkt.

Den Rest vom Regentag verbummeln wir im Haus. Mal sehen, ob es morgen wieder trocken ist.

28.6.
Geweckt werden wir heute von irgendwelchen Maschinen. In den Gärten rundherum wird der Rasen gepflegt.

Nachdem wir einkaufen waren und den Morgen verbummelt haben, sind wir nach Regnéville sur mer gefahren. Wir wollten uns dort die Schlossruine und die Kalköfen, die zwischen 1852 und 1854 erbaut wurden ansehen. Doch obwohl draußen dran stand, dass das Schloß bzw. die Schloßruine geöffnet sei, war sie geschlossen. So machte ich nur ein paar Fotos von außen.

Das Schloss wurde im 14. Jahrhundert gebaut, um den Hafen zu schützen.

Etwas außerhalb des Ortes gibt es noch vier alte Kalköfen zu sehen. Leider sind sie nur zu Fuß zu erreichen und uns das Wetter zu wechselhaft.

Auf dem Rückweg kamen wir noch am Pont de la Roque vorbei. Die, im 2. Weltkrieg zerstörte, Brücke thront als Denkmal über dem Fluss Sienne.

DSC_2555

Wir sind noch ein wenig im Regen durch die Gegend gefahren und dann zurück nach Hause.

Ich koche Essen und als wir alles aufgessen haben gehen wir nochmal raus. Uns fehlt Bewegung. Dunkle Wolken hängen über den Dünen und dem Meer, aber es gibt auch ein paar Wolkenlöcher mit strahlend blauem Himmel.

DSC_2559

Der Wind weht frisch und wir sind froh, Jacken anzuhaben. Am Strand entlang laufen wir zurück und sind, wieder mal, die Einzigen.

DSC_2566

Zurück im Haus verbummeln wir die Zeit mit lesen und einem Gläschen Wein, ehe uns das Bett ruft.

29.6.
Beginne jeden Tag mit einem Lächeln –> das tun wir, auch wenn der Blick aus dem Fenster wieder dicke graue Wolken zeigt.

Heute und morgen wollen wir nicht großartig was unternehmen. Ich möchte noch zwei Maschinen Wäsche waschen und schon alles, was nicht mehr gebraucht wird, einpacken.

Da Wilhelms Brot angeschimmelt ist, fährt er nochmal ins Casino und kauf neues. Er bringt auch Croissants mit.

Überraschender Weise klart das Wetter auf und wir sehen zu, dass wir mit den Hunden zum Meer kommen. Es weht ein frischer Wind, aber es ist angenehm. Wir laufen lange an der Wasserlinie entlang.

Ich finde eine vollkommen intakte Jakobsmuschel und muss direkt an eine liebe Blogfreundin denken.

DSC_2576

Zuhause stärken wir uns mit Baguette und Käse. Aus zwei Maschinen Wäsche wurden drei und auch der Trockner läuft.

Zum Abendessen gibt es Ofengemüse. Bei 1,2 Gläschen Wein lassen wir den Tag ausklingen.

La mer
Les a bercés
Le long des golfes clairs
Et d’une chanson d’amour
La mer
A bercé mon coeur pour la vie

Auzug aus dem Lied „La mer“ von Charles Trenet

30.06.
Es hat die ganze Nacht ergiebig geregnet. Das Haus ist gut ausgekühlt.

Heute werden wir alles einpacken was geht, staubsaugen und durchwischen, nochmal einkaufen und ein paar Souveniers besorgen.

Am Nachmittag drehen wir noch eine Runde durch den Park.

Zum Abendessen gibt es Resteverwertung. Gemüse und Schinken aus der Pfanne.

20170630_175256.jpg

Wir gehen sehr früh schlafen.

01.07.
Um 6 Uhr klingelt der Wecker. Heute geht es nach Hause und wir haben so gar keine Lust.

Nun denn, nach einer Tasse Kaffee packen wir unser, in der Garage zwischen gelagertes, Gepäck.

DSC_2593

Ich mache im Haus noch klar Schiff und hoffe, das Roxane (unsere Eigentümerin) noch vorbei kommt zwecks Hausabnahme. Sie kommt nicht und so machen wir uns gegen 8 Uhr auf den Weg. Wir fahren noch bei den Müllkontainern vorbei und entsorgen unseren Plastikmüll.

Wir werden das Haus, die Umgebung und unseren Wanderweg bestimm vermissen. Ich hab jetzt schon Sehnsucht nach den langen Spaziergängen am Meer.

Andererseits beginnt jetzt hier die Saison und unsere Hunde dürfen nur noch morgens früh und abends spät mit an den Strand.

Wir rufen ein letztes AU REVOIR FRANCE und machen uns auf den Rückweg.

Wir machen insgesammt 4 Mal eine Pause, eine davon unfreiwillig.

  1. Halt: Aire Sud du Giberville
  2. Halt: Peage Grand-Couronne
  3. Halt: Aire de Assevillier
  4. Halt: irgendwo in Belgien

Halt Nr. 2 war unfreiwillig und mit einer 1/2 Stunde Zeitverlust verbunden.

Peage=Maut

Der Peageautomat wollte unser Ticket nicht und spuckte es immer wieder aus. Die SANEF Mitarbeiter beguckten sich das Schauspiel von oben aus einem Raum heraus an, griffen aber erst nach ewig langer Zeit ein. Irgendwann akzeptierte der Automat Ticket und Kreditkarte und wir konnten weiter.

Sonst sind wir aber, mit Stärkung zwischendurch, gut durchgekommen.

DSC_2594

Ab Belgien hat es die ganze Strecke geregnet – das war nervig. Als wir so vor uns hin fuhren querten uns auf einer Brücke ein paar fahrende Hühner. Habe ich das geträumt? Nein, hatte ich nicht, denn als wir später auf einem Parkplatz standen, kamen sie wieder vorbei. Ich konnte sie später fotografieren.

Sie sponsern die Tour de France und waren auf dem Weg nach Lüttich.

Um 17:45 Uhr waren wir wieder zuhause.

Unser Urlaub war

genial
perfekt
großartig
fabelhaft
traumhaft
wundervoll
unglaublich

eben so, wie ein Urlaub sein soll!

Wir werden auf jedenfall wieder in die Normandie fahren.

fin

 

 

Frankreich 2017 – die Erste

Eigentlich wollten wir unseren diesjährigen großen Urlaub in Dänemark verbringen. Eigentlich. Es kam leider alles ganz anders. Im März verstarb meine Mutter und ich hatte ihr versprochen sie, wenn sie einmal tot, ist, zurück in ihre Heimat zu bringen.
Ihre Heimat war Frankreich und so setzten mein GöGa und ich uns zusammen und planten eine Reise nach Frankreich.

Bei Roxane von sea-n-dogs fand ich ein hübsches Häuschen, welches noch frei war. Schon 2010, 2013 und 2015 haben wir unsere Urlaub in einem ihrer Häuser verbracht.

Ich buchte „Les Salines“ für 2 Wochen. Nun kann ich mein Versprechen erfüllen und auch noch eine schöne Zeit mit meinem GöGa und der Rasselbande haben.

16.06.
Morgen früh um 6 Uhr geht es los.
Der heutige Tag steht ganz im Sinne von Einpacken und letzten Besorgungen machen.
Ich hab eine riesige Vorfreude in mir. Frankreich – nur wir 2 und die Rasselbande. Ganz viel Genusszeit.

14:30 Uhr – das Auto ist gepackt. Fehlen nur noch wir, die Hunde und ein paar technische Dinge.

17.06.
Um halb 5 geht der Wecker. Wilhelm packt die Reste ins Auto und ich shmiere ein paar Brote. Noch eine letzte Hunderunde und dann geht es los. Den ersten Halt machen wir erst in Frankreich auf der „Aire de la Sentinelle“. Das Wetter ist herrlich.
Beim zweiten Halt auf der „Aire Graincourt“ frühstücken wir gegen 9:46 Uhr und das nicht alleine. 😉

DSC_2126

Unsere Reise geht weiter. Wir machen noch einen dritten Halt auf der „Aire d‘ Ècretteville le Baons Nord“, den im Auto ist es sehr warum und die Hunde müssen raus und viel Wasser trinken.
Einige Zeit später sind wir in Le Havre. Vor uns liegt der Pont de Normandie. Nach kurzer Wartezeit fahren wir über diese riesige Brücke. Dahinter fahren wir ab, denn ich will Fotos machen. Am Ufer der Seine finden wir ein Plätzchen und ich  mache fotos von der „Vor“ Brücke, dir für sich allein schon sehr imposant ist.

DSC_2131.jpg

Der Pont de Normandie aber ist ein Kaliber für sich und ich kann mich gar nicht satt sehen.

Ohne Staus und Probleme kommen wir nach 10 Stunden Fahrt in Lindbergh-Plage an.

La Maison ist super. Es gefällt uns sehr gut. Wir fahren noch zum Einkaufen, packen dann unsere Sachen aus und essen anschließend Baguette, Camembert und franz. Mettwurst. Den Abend lassen wir bei 1,2 Gläsern Wein auf der Terrasse ausklingen.

18.6.
In Portbail war ein Musikfest und wir sind erst spät eingeschlafen. Dafür sind wir aber auch vor 7 Uhr schon wach. Nach Kaffee und Frühstück gehen wir mit den Hunden an den Strand. Der Weg ist nicht lang und so stehe ich ganz schnell mit den Füßen im Wasser.

Auch die Hunde haben ihren Spaß.

DSC_2160

Wir genießen die Weite und die Tatsache, dass wir fast ganz alleine hier sind und entspannen uns total. Nach einiger Zeit gehen wir zurück nach hause. Wir genießen das laue Lüftchen auf der Terrasse.

Am Nachmittag wird es so heiß, dass wir uns ins Haus verkriechen. Abends machen wir es uns aber wieder auf der Terrasse gemütlich und genießen gutes, gegrilltes Essen und leckeren Wein.

19.06.
Heute fahren wir nach Carentan, damit ich mein Versprechen einlösen kann. Unter dem Bäumen von Les Remblais, am Canal de Carentan verstreue ich die Asche meiner Mutter. Es ist ein komischer Moment, doch bin ich nicht traurig, weiß ich doch, dass sie nun endlich „fliegen“ kann, so wie sie es sich gewünscht hat.

Zurück am Haus erledigen wir noch ein paar Einkäufe. Es ist wieder so heiß, dass wir uns am Nachmittag im Haus verkriechen.

Später gehen wir wieder zum Meer und laufen am Strand entlang bis zur Hafeneinfahrt von Portbail.

Am Abend werfen wir nochmal den Grill an und genießen die Ruhe auf der Terrasse.

20.06.
Wir schlafen aus. Es scheint heute nicht ganz so warm zu werden und wir entschließen uns nach Hambye zu fahren. Dort gibt es eine Abteiruine aus dem 12. Jahrhundert.

Auf dem Weg dorthin stellen wir aber fest, dass die Idee wohl doch nicht so gut war, enne die Sonne brennt vom Himmel und es ist fast schon unerträglich warm.

Als wir ankommen stellen wir fest, dass die Abtei geschlossen ist. Ich lese die Hinweisschilder. Dienstags Ruhetag. Na, hervorragend. Ich kann trotzdem ein paar schöne Fotos machen und wir nehmen uns vor, nochmal hierher zu kommen.

Zurück zuhause erwartet uns ein kühles Haus und drei verrückte, sich sehr freuende Hunde. Wir relaxen im Haud und gehen später wieder an den Strand.

Ich kann dem Drang nicht widerstehen, ziehe mich bis auf Unterhose und BH aus und springe in die Fluten. Eigentlich ist das Salzwasser nichts für meine extrem trockene Haut, aber es ist so herrlich, dass ich es einfach tun musste. 🙂

Noch ein kleines Selfie und dann gehen wir wieder zurück und lassen den Abend gemütlich ausklingen.

20170620_181309

21.6.
Heute ist Sommeranfang. Noch vor dem Frühstück fahren wir einkaufen, denn es ist jetzt schon sehr heiß.

Wir bekämpfen die vielen Ameisen auf unserer Terrasse und faulenzen eigentlich den ganzen Tag. Selbst die Hunde wollen nicht nach draußen.

Zum Mittag gibt es leckere französische Sachen.

20170621_131623

Wilhelm legt sich Nachmittags für 2 Stunden hin und ich wusel ein bisschen durch die Gegend. Am Abend bestaunen wir den Sonnenuntergang über den Dünen von Lindbergh.

20170621_220931

22.6.
Sterne, man sieht unglaublich viele Sterne in der Nacht. Leider hat es sich zum Morgen hin zugezogen.

Wir gehen nochmal zum Einkaufen, denn ich möchte Nudelsalat machen. Gegen Mittag gehen wir mit den Hunden zum Meer.

Nun…das Meer ist weg. Es ist Ebbe und wir laufen erst mal 1 Kilometer, bis wir mit den Füßen im Wasser stehen.

Wieder zuhause sind wir ziemlich  müde und ruhen uns auf der Terrasse aus. Gegen Abend frischt der Wind auf und dunkle Wolken ziehen übers Land.

23.06.
Wir schlafen aus und stehen erst gegen 10:15 Uhr auf. Nach der Hunderunde und dem Frühstück entschließen wir uns, ans Ende der Normandie zu fahren. Wir packen die Hunde, uns und etwas zu essen ist Auto und fahren los.

Die Landschaft ist einmalig schön und bei Carolles halten wir das erste Mal an. Wir laufen mit den Hunden über den Strand, sind aber schnell wieder weg, weil es uns dort nicht so gut gefällt.

Eigentlich wollten wir zur Cabane Vauban von Carolles und finden dann auch, nach langem Suchen, endlich ein verstecktes Hinweisschild. Wir parken das Auto und wanderen durch die Dünen zur Cabane.

Die Cabane liegt im Norden der Bucht von Mont-Saint-Michel und diente früher der Überwachung des Meeres. Wir „stärken“ uns auf einer Bank und sehen in der Ferne den Mont.

Unser Weg führt uns weiter die Küste entlang zum Point du Grouin du Sud. Von dort hat man einen tollen Blick auf die Baye und den Mont.

Auch dort packen wir unsere Brotzeit aus…denn es liegt schon einige Zeit zwischen den einzelnen Aussichtspunkten.

Mein GöGa möchte noch näher ran und so fahren wir direkt zum Mont. Wir parken und stellen fest, dass der Fußweg 35 Minuten lang ist. Mit 3 Hunden, davon zwei fußkranke Senioren, wären wir wohl 1 Stunde unterwegs. Ansonsten käme nur der Bus oder die Pferdekutsche in Frage – mit den Hunden leider nicht machbar.

Wir entschließen uns, langsam nach Hause zurück zu fahren. Der Weg ist noch lang. Wilhelm entdeckt am Wegesrand eine Friterie und möchte noch Pommes essen. So halten wir auf der grünen Wiese nochmal an und lassen und mit einem Panoramablick auf den Mont Saint Michel die Pommes schmecken.

So Tage wie dieser sind ganz nach unserem Geschmack. Ein Teil des Rückweges fahren wir über die Autobahn. Das geht einfach schneller

Gegen halb 8 sind wir zurück und machen nach einer kleinen Pause noch einen Spaziergang ans Meer.


24.06.
Wir hatten gestern Abend wohl ein Gläschen Wein zu viel und nun einen ziemlichen Kater.

Heute steht mal wieder Einkaufen auf dem Plan und das erledigen wir noch vor dem Frühstück. Anschließend machen wir hier ein wenig klar Schiff.

Um den Kater los zu werden, machen wir eine Wanderung durch die Dünen.  Die Temperatur ist angenehm.

Es fällt uns gar nicht auf, dass wir an die 5 km laufen. Berg auf, Berg ab führt uns unser Weg. Er eröffnet uns sehr schöne Ausblicke und lässt uns richtig gut durchatmen. So nah an Portbail waren wir zu Fuß noch nie.

DSC_2388

Wir entdecken tote Krebse und laufen durch die Salzwiesen zurück.

Wieder zuhause denken wir darüber nach, im nächsten Jahr nochmal hier her zu kommen.

Am Abend beginnt es zu regnen. Es war dennoch ein perfekter Tag.

 

Fortsetzung folgt….!

 

 

 

Verlängertes Wochenende im kleinen Paradies…

…zusammen mit einer langjährigen Internetfreundin und deren Hund.

Vor einiger Zeit hab ich Eve und Das BamBam zu uns eingeladen. Einfach mal an einem Tag ein wenig klönen, gut essen und gucken, ob die Chemie stimmt. Sie hat sofort zugesagt und mir kam dann irgendwann die Idee, dass wir ja mal zusammen nach Breskens fahren könnten. Eve war einverstanden, aber erst stand der Schnuppertag an.

Ich hab sie, an einem Sonntagmorgen gegen 11 in Duisburg am Bahnhof abgeholt. Adrian war mit und als ich sie da hab stehen sehen, flossen die Tränen. Hach, ich bin furchtbar nah am Wasser gebaut, aber ich hab mich auch so sehr gefreut. 8 Jahre oder sogar mehr, kennen wir uns schon und der erste Kontakt lies gleich sehen, dass das wie „Arsch auf Eimer“ passte.

Wir verbrachten einen tollen Sonntag und freuten uns auf Breskens.

Am letzten Donnerstag (24.11.) war es dann soweit.  Wir fuhren zeitig morgens los, um Eve und Das BamBam in Bergisch-Gladbach abzuholen. Wir waren mit Auto und Anhänger unterwegs, so dass wir alle genug Platz hatten.

Es war eine lange Fahrt und wir kamen ziemlich müde in Breskens an. Nach dem Auspacken, sind wir eine kurze Runde gelaufen und dann einkaufen gewesen. An diesem Tag waren wir nicht mehr am Strand. Wir waren einfach zu müde.

Freitag, 25.11.2016

Freitags dann sind wir direkt nach dem Frühstück an den Strand gegangen. Die Hunde und auch die Menschen hatten sehr viel Spaß und das Wetter spielte auch mit. Sonne pur, blauer Himmel und eine schöne Brise. Es war herrlich.

Die Hunde sind wie verrückt über den Strand gerast und man konnte gut merken, dass Eve, das BamBam, die Rasselbande und wir uns sehr wohl miteinander fühlten.

Wilhelm und ich mussten am Nachmittag noch was besorgen, so das Eve nochmal alleine mit BamBam an den Strand gegangen ist.

So verging ein toller und sonniger Tag mit einem leckeren Glas Wein und mit Friet met Mexicano. Armeleuteessen. *lach*

Samstag 26.11.2016

Der  nächste Tag kam, anfangs, nicht so sonnig daher, aber das änderte sich im Laufe des Tages. Eve wollte unbedingt die Deltawerken und die Zeelandbrug sehen und so machten wir uns nach dem Frühstück ins „andere“ Holland auf.

Wir sahen uns die beeindruckenden Deltawerken an und gingen dort am Strand und zwischen riesen großen Steinen spazieren.

Von den Deltawerken aus sind wir Richtung Zierikzee gefahren, um zur Zeelandbrug zu kommen. Dort haben wir auf einem Parkplatz angehalten, im Auto ein kleines Picknick gemacht und dann zur Brücke spaziert. Ist schon ein wirklich imposantes Bauwerk.

Auf dem Rückweg nach Breskens habe ich mich dann noch verfahren und hab die Autobahn in die falsche Richtung genommen. *schiefgrins* Aber, wir sind dennoch wieder in Breskens gelandet und abends noch lecker essen gewesen.

Ziemlich müde und kaputt sind wir dann ins Bett gefallen.

Sonntag 27.11.2016

Wir stellen fest, dass wir gut zusammen passen und dass wir das auf jeden Fall nochmal wiederholen werden.

Wir packten den Anhänger, räumten das Haus auf und machten uns auf den Weg gen Heimat. Nach 3,5 Stunden waren Eve und BamBam und wir nach 5 Stunden wieder sicher zuhause.

Es war ein tolles Wochenende im Paradies!!!